Methodische Ausrichtung & Hilfeverständnis

Systemische Modelle und Konzepte haben sich in der Jugendhilfe seit
vielen Jahren bewährt.

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe hilfreicher systemtheoretischer
Ansätze, die über die pure Lösungsorientierung deutlich hinausgehen bzw.
diese gut ergänzen.

Im Mittelpunkt unseres Hilfeverständnisses steht die Fähigkeit unserer
Klienten, sich eigene Ressourcen für stimmige Veränderungen zu
erschließen und nutzbar zu machen. Die Hilfe dient vor allem dazu, dem
Klienten die Erfahrung zu ermöglichen, dass er/sie in der Lage ist, die
eigene Lebens- und Beziehungsgestaltung mit Partner und Kind positiv
beeinflussen und bewältigen zu können.

Die beste Lösung ist die, bei der man sich selbst bewegt.

Hierfür arbeiten wir mit großer Wertschätzung für die uns anvertrauten
Menschen.

Gleichwohl ist uns bewusst, dass es Ereignisse geben kann, aufgrund derer
der primäre Schutz des Kindes absoluten Vorrang haben muss und
ambulante Hilfen an ihre Grenzen kommen können.

Dies zu erkennen und verantwortungsvoll damit umzugehen ist eine der
großen Herausforderungen in der Jugendhilfe, der wir uns gemeinsam mit
den Kolleginnen und Kollegen der sozialen Dienste immer wieder stellen.
Denn letztlich gehören Kinder und Eltern zusammen.

Deshalb arbeiten wir schwerpunktmäßig systemisch, aber auch
personenzentriert analytisch und immer empathisch und authentisch.
Hierzu sind wir gut ausgebildet – oder schicken unsere Mitarbeiter in die
entsprechenden Fortbildungen bei anerkannten Instituten. Dies betrifft
auch unsere Fachkräfte in der Integrationshilfe, die regelmäßig an
Fortbildungen, vorzugsweise aus dem Bereich der
Autismusspektrumsstörung, teilnehmen.

Das können wir gut. Und es macht uns Freude.